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The axel (springer) of evil

Wieder so ein Thema worüber ich Bücher schreiben könnte, da ich einfach nicht verstehe was das alles soll. Michael Moore hat es in Fahrenheit 9/11 eigentlich recht gut auf den Punkt gebracht aber erst jetzt, 3-4 Jahre nachdem ich den Film gesehen habe weiß ich wirklich was er meint: Medienterror.

Gerade heute lief auf RTL wieder eine sehr seriös gehaltene Nachrichtensendung über ein Flugzeug das irgendwo hineingeflogen sein soll "es ist bisher noch unklar ob es sich hierbei um einen Unfall oder einen Terroranschlag handelt" bitte? Als ich klein war ging man grundsätzlich von einem Unfall aus. Und zwar solange bis das Gegenteil bewiesen war. Und die damaligen "Terrorstrukturen" sind die gleichen wie heute...gut vielleicht gab es weniger Trittbrettfahrer die wegen des überhöhten Medieninteresse auch mal im Rampenlicht stehen wollen aber das änderte nichts daran das früher nicht in jeder verdammten Verkehrsunfallsmeldung in einem Nebesatz erwähnt wurde "das es sich ja auch um einen Terroranschlag handeln kann". Gerade neulich habe ich gelesen das in den Niederlanden ein Flieger nach Island (!!!) nicht starten konnte weil jemand sich weigerte im selben Flieger wie 3 saudische Studenten zu sitzen die auf ihrer Reise nach Island (!!!) im Flieger ihre Lederjacken anbehielten.
Waren wir schon immer so feige oder hat uns nur die mediale Dauerberieselung zu diesen zitternden, sich dauernd umsehenden, ängstlichen Versagern gemacht? Vor 5-6 Jahren hätten wir über uns selbst gelacht und uns Feiglinge oder schlimmeres genannt. Nein! Jetzt gibt es ja streng durchorganisierte Terror-Elitekommandos die jeden noch so unbedeutenden Supermarkt sprengen wollen! Dringlichere Probleme dieser Welt werden mal flugs für den US-Wahlkampf hinten angestellt (naja Bürgerkriege, Völkermorde, AIDS, Hungersnöte oder Naturkatastrophen in Afrika wo jedes Jahr Millionen Menschen...MENSCHEN sterben sind ja auch nur halbsowichtig wie zwei dutzend Irre die in gekidnappten Flugzeugen in ein halbleeres Bürogebäude fliegen...vor über 5 Jahren. Sicherlich ein schreckliches Ereigniss; jedoch sind diese 3500 ermordeten MENSCHEN in meinen Augen ein geringeres Übel als die Millionen, ebenfalls ermordeten MENSCHEN auf dem afrikanischen Kontinent, die JEDES JAHR dort ihr Leben lassen. Mediale Aufmerksamkeit? Keine. Um es mal einfach so auszudrücken:

Terrorismus ist absolut überbewertet.

Ein derart hohe medielles Interesse lockt a) bloss Trittbrettfahrer an und b) schränkt es die freien, hier lebenden Menschen ein. soll heissen: sogar in meinem persönlichen Umfeld, hier in Deutschland gibt es Menschen die ein ungutes Gefühl haben wenn "zu arabisch" aussehende Personen hinter ihnen im Bus sitzen. Das ist Freiheitsberaubung. Und zwar die Freiheit sich unbesorgt bewegen zu können. Waren die Briten so verängstigt als in Nordirland und ganz England die IRA Anschläge verübte? The same thing with Spain & ETA? Deutschland & RAF? Ganz sicher nicht.
Ob dich beim über die Strasse gehen ein LKW mitnimmt kann doch im Endeffekt nur das Schicksal entscheiden und nicht du. Also hör gefälligst auf dir ständig vorzulügen dir selbst dein Leben zu retten, du kannst es doch eh nicht mehr hören.

No rules.


12.10.06 03:06
 


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Devil5 (12.10.06 19:03)
Ich glaub dich für deine Gedanken anzuhimmeln brausch nich, weißt ja was ich davon halte XD

Meine übliche Kritik ^^

Findest du nicht, dass der Unterschied zwischen Hungertoten/Katastrophenopfern und durch einen Anschlag gestorbene Menschen recht groß ist ? (Mord ?)
Najoah ^^
Außerdem denk ich dass die Anschläge nur so wichtig sind/waren, weil sie gezeigt haben , dass DIE Weltmacht USA durch einfachste Mittel im Mark getroffen werden können .... quasi Untergang der westlichen Kultur

Naja, trotzdem : mehr davon XD


Schattenkanzler (12.10.06 19:08)
@ Devil: Definitiv gibts da nen großen Unterschied, wollte ja nur aussagen das der Welthunger aufgrund des Medienrummels umd en Terrorismus völlig untergeht, obwohl er eien viel größere Bedrohung ist.

Ansonsten: danke dia :-)

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