Komm und träum mit mir.

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The attic of your mind.

Heute geht es um das, was ich als heiliges Symbol der Jugend ansehe, an dem sich sehr gut das geistige Alter seines Gegenübers ablesen lässt und mit dem ich viel Spass gehabt habe:

Spontanität.

Nach einem kurzen Abstecher zu wikipedia.de erklärt sich das Wort auch schon so gut wie von alleine:

Auszug wikipedia.de:
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Die Spontaneität (seltener auch in der Schreibweise Spontanität) bezeichnet beim Menschen eine Charaktereigenschaft, die ihn häufig plötzlich agieren lässt.
Dabei folgt die Person einer Eingebung auf eine für die Umwelt oft überraschend schnelle Weise, was oft zusammenhängt mit
· einem besonderen Maß an Intuition,
· guter Erfahrung im Umgang mit den eigenen Gefühlen (siehe unten),
· ungewöhnlich rascher Überlegung oder Entschlusskraft, oder
· einer Art Reflex (eher bei körperlichen Ereignissen).
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Für mich ist spontan etwas was plötzlich passiert und nachher alle lachen. Situationskomik bspw. Ist nur deshalb witzig weil sie spontan ist und die spassigsten Aktionen meines Lebens sind deshalb passiert das wir mal spontan irgendwas getan haben. Wer Wochen oder gar Tage ( xD ) im vorhinein plant macht sich meiner Ansicht nach zu viele Gedanken über das was da kommt. Es könnte folgendes eintreten, dann werde ich das tun usw. was auch mich weniger authentisch wirkt als wenn jemand das tut was er tun möchte, was er für richtig hält oder es tut weil er nicht einen Gedanken daran verschwendet hat was es für Konsequenzen mit sich bringen könnte. Vielleicht sehe ich Spontanität als einen Teilbereich der Freiheit. Freiheit der Taten, Freiheit der Gedanken in der man nur der ist der man ist, alleine deshalb weil man gar keine Zeit hatte sich zu verstellen.

Was mir jedoch immer wieder auffällt ist die ( meiner Ansicht nach ) traurige Tatsache das mit fortschreitendem (geistigen, dementsprechend in den meisten Fällen also auch körperlichen) Alter die Spontanität im Kopf der betroffenen Person immer mehr an Boden verliert. Tagesrythmus, Gewohnheit, Verpflichtungen, fehlender Aktionismus. Alles Dinge die auf lange Sicht die Oberhand über jemanden gewinnen, allein des zeitlichen Terminus wegen. In der Schulzeit war eben noch recht viel Platz für spontane Aktionen, wenn man 8,5 std. am Tag arbeiten geht bleibt kaum noch Freiraum für sich selbst.
Irgendwie bedauerlich auch mit anzusehen wie man selbst versucht spontan zu bleiben und damit immer mehr alleine dasteht „Nein sry, keinen Bock spontan wohinzufahren bin seit ner Woche mit meiner Freundinn verabredet“ usw.

I think life has no rules too…..


9.10.06 15:33
 



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