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Das Land am Nîm

Am Nîm herrscht Krieg. Kein gewöhnlicher Krieg zwischen Nationen, Religionen oder verschiedenen Herrschern. In Nîm herrscht Krieg zwischen Welten.

Das Land selbst, vom Riss mit der Glasbrücke an bis zu den schwarzen Vulkanfeldern weit im Osten besteht beinahe ausschliesslich aus dichtem Wald, alle Siedlungen, alle Festungen und Städte, alle Berge und Türme erheben sich wie einzelne Halme aus dem Meer des Waldes. Flüsse durchziehen, aus der Luft unbemerkt die endlosen Baumwipfel und am Rand selber kann man sich ein Stück weit hinabhängeln indem man sich an den Wurzeln festhält. Die im Süden liegenden Berge sind über und über mit Wald bedeckt und nur wenige, jedoch recht gut befestigte Straßen durchziehen das weite Land, führen zwischen den befestigten Ortschaften hin und her und zeigen das hier Menschen leben. Die Hauptstadt des Landes am Nîm ist die einzige Ausnahme: ein riesiges Labyrinth aus Straßen, Häusern, Mauern und Toren führt immer weiter einen Hügel hinauf auf dessen Spitze ein gewaltiger, weißer, pompöser Palast steht. Eine riesige Arena in der Gladiatoren gegeneinander Antreten dient zur Beschäftigung des Volkes und ein ausgeklügeltes Armeesystem hält das Reich aufrecht. Denn ihm droht Gefahr. Selbst alle 50 Legionen schaffen es seit Jahren nicht mehr als ein Patt zu erzielen. Unzählige Siedlungen sind verloren gegangen, unzählige Schlachten unter den Wipfeln der lichtraubenden Bäume geschlagen worden, doch der Krieg geht weiter.

Die Gegenseite ist ungleich unmenschlicher. Sie lebt tief in den Wäldern, verborgen vor den Augen der Menschen, abseits aller Wege. Zentauren die auf den Lichtungen die Sterne deuten, Minotauren die in dunklen Nadelwäldern ihre blutige Riten vollführen, Satyrn die mit ihren Flötenspielen die unachtsamen von den Wegen abbringen, die siebenköpfigen Hydren, Elfen die mit dem Morgen kommen, Zwerge die unter der Erde hausen, Kobolde die sich im Nebel verstecken und allerlei andere merkwürdige Wesen.

Wie es zu dem Krieg kam wissen nurnoch die wenigsten. Eine alte Geschichte sagt das die Silberlinge (wie die Menschen die anderen tauften) einer Bitte nachgekommen wären ein Dorf voller Ziegenhirten vor den Steuereintreibern des Senats (der die Republik regiert) zu retten, welches dieser mit dem entsenden einer Legion beantwortete. Andere Geschichten sind weitaus düsterer und man erzählt sie sich lediglich im Flüsteron. Der wahre Grund sei im Palast eingekerkert...
22.11.06 01:42
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Devil5 / Website (22.11.06 14:02)
Schick, wie die Sachen davor.Hoffe gibt bald mehr davon

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