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Das erste Königreich

Kommt man aus dem Westen, aus Richtung der Achse, welche nur von leeren, tierarmen Wiesen und kleinen Wäldern umgeben ist, gelangt man bald ins erste Königreich. Stillschweigend geht die rechtsstaatliche Natur des grünen, tauüberzogenen Bodens vom Niemandsland zum Eigentum des ersten König über, welcher hier seit Anbeginn der Zeit regiert. Es erstreckt sich über die komplette Länge der Welt und circa 600 Kilometer "der Achse entlang" wie man hier so schön sagt. Je weiter man in den Osten gelangt desto höher ist die Bevölkerungsdichte und manche der anfangs eher an einzelne Gehöfte erinnernde Siedlungen lassen zwei oder gar dreistöckige Gebäude erkennen. Es gibt keinerlei Hauptstadt, der König regiert von seiner Bergfestung aus. Diese Festung ist völlig grau und aus der Ferne nicht von den Felsen um sie herum zu erkennen, sie wurde auf einer Höhe von 300 Meter anscheinend in die Steilwand hineingebaut und lediglich ein sehr schmaler Bergpfad führt zu ihrem doppelten Tor. Kein Feind hat es bisher auch nur gewagt sich dieser Festung, von der niemand eigentlich genau weiß wer sie gebaut hat, zu stellen. Das erste Königreich selbst ist ein grünes, freundliches Land ohne viele gefährliche Tiere, Banditen oder unangenemehrer Besonderheiten als einen Winter voller dichter, auslaugender Regengüsse. Weiter östlich bezeichnet man die friedlich lebenden Bauern und Schafzüchter häufig als "Hinterwäldler" doch viele dort draussen fürchten auch diese eigentlich eher einfachen Menschen. Es heisst in ihrem Volk gebe es "Westlerblut".
Die östliche Grenze ist eine die ganze Länge der Welt tiefe Schlucht von 160 Metern Breite. Niemand der noch lebt hat jemals den Boden gesehen, den Gerüchten nach soll sie gar keinen haben. Die einzige Möglichkeit vom ersten Königreich auf die andere Seite und wieder zurück zu kommen ist über die Hängebrücke die recht exakt in der Nord-Süd-Mitte der Schlucht angebracht ist. Die sogenannte "Glasbrücke" trägt ihre Namen aus eben diesem Grund: sie ist aus der Ferne nicht zu sehen, da sie aus lupenreinem, völlig durchsichtigen Glas besteht. 3 Meter breit und ohne ein Geländer auf der rechten oder linken Seite, jedoch auch kaum Wind- oder Schwingungsempfindlich ist es für viele eine wirkliche Mutprobe den langen Weg über sie auf sich zu nehmen. Ganz zu schweigen davon das es auch äusserst langwierig und müßig ist. Aufgrund dieser Tatsache bereisen auch nicht allzuviele Händler das erste Königreich. Einen Ochsen samt Karren hat noch niemand über die beinahe unsichtbare, bei Regen äusserst glitschige Brücke gebracht.
16.11.06 23:56
 



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