Komm und träum mit mir.

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Wo alles endet

Das weird kingdom ist keins welches sich an Gesetze halten müsste, es ist einfach so wie es ist und niemand kann es ändern ausser es selbst. Diese Welt ist nicht statisch, sie dreht sich jedoch auch nicht, sie ist flach und gleicht eher Strahl als irgendetwas anderem. Sie hat einen Anfang jedoch kein Ende, desto weiter man gen Osten wandert desto mehr Land, Wasser oder Luft wird man sehen. Im Norden und Süden endet das Königreich. Nicht durch natürliche Barrieren oder eine große steinerne Wand, nein hier hört einfach alles auf was zum Königreich gehört. Die Luft zerfällt in ihre chemischen Bestandteile, Wasser fliesst in einem Wasserfall den Rand hinunter und das Land wirkt einfach...abgebrochen. Es ist eine Küste der Realität. Kein gerader Schnitt, nein manchmal sieht man kleine, unerreichbare Inseln vorgelagert, manchmal eine Halbinsel...doch alles endet irgendwo.

Kommt man in den Westen ist das anders. Hier hört alles auf so ist man sich sicher. Eine lange, grüne, gräserne Steppe erstreckt sich bis zum Horizont und dort wo man die Mitte des Westens, also den Punkt den man vom nördlichen und vom südlichen Rand gleichschnell erreicht, steht ein Turm. Ein einzelner sich bis knapp unter die Wolkendecke erstreckender Turm. Früher sagte man er wäre ein Leuchtturm für diejenigen die aus dem Westen kommen, doch das ist noch nie geschehen. Jedenfalls nicht in der Zeit in die die schriftlichen Aufzeichnungen zurückführen. Heutzutage ist man der Ansicht das es der letzte Ort ist den man physisch erreichen kann ohne in die Reiche der Toten zu geraten....wo Lebende keinen Platz haben. Hier weht kein Wind, kein Regen fällt und es grasen keine Tiere im saftigen grün der Wiesen. Nachts herrscht eine beängstigende Stille und der Mond scheint hier nicht. Einzig und allein die Sterne, die man auch des Tags klar und deutlich erkennen kann spenden hier noch Licht. Als stünde man auf einer Wiese inmitten des Alls und seiner Sterne, ist dieser Turm das letzte Bauwerk das daran erinnern mag das man eine physische Existenz besitzt.
Der Turm hat keine Farbe, erscheint jedoch vielen in einem öligen schwarz das aus bestimmten Perspektiven oder unter Lichteinfluss regenbogenfarben schillert. Weit oben im Gebäude kann man häufig ein hell erleuchtetes Fenster sehen, wer sich jedoch hier Hausherr nennt wagt niemand auch nur zu vermuten. Die schwere Eingangstür wurde seit Menschengedenken nicht geöffnet und die allerwenigsten Menschen haben sich in den letzten Jahrhunderten aufgemacht diesen Ort mit eigenen Augen zu sehen. Weit im Westen glaubt man schon nicht einmal mehr daran das es diesen Ort überhaupt gibt. Eins jedoch frisst sich durch alle Sagen, alle Legenden, alle Gedichte, jede historische Aufzeichnung belegt es und jedes Bauernmärchen redet davon. Der Name dieses Ortes lautet: Achse.
5.11.06 23:56


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Das erste Königreich

Kommt man aus dem Westen, aus Richtung der Achse, welche nur von leeren, tierarmen Wiesen und kleinen Wäldern umgeben ist, gelangt man bald ins erste Königreich. Stillschweigend geht die rechtsstaatliche Natur des grünen, tauüberzogenen Bodens vom Niemandsland zum Eigentum des ersten König über, welcher hier seit Anbeginn der Zeit regiert. Es erstreckt sich über die komplette Länge der Welt und circa 600 Kilometer "der Achse entlang" wie man hier so schön sagt. Je weiter man in den Osten gelangt desto höher ist die Bevölkerungsdichte und manche der anfangs eher an einzelne Gehöfte erinnernde Siedlungen lassen zwei oder gar dreistöckige Gebäude erkennen. Es gibt keinerlei Hauptstadt, der König regiert von seiner Bergfestung aus. Diese Festung ist völlig grau und aus der Ferne nicht von den Felsen um sie herum zu erkennen, sie wurde auf einer Höhe von 300 Meter anscheinend in die Steilwand hineingebaut und lediglich ein sehr schmaler Bergpfad führt zu ihrem doppelten Tor. Kein Feind hat es bisher auch nur gewagt sich dieser Festung, von der niemand eigentlich genau weiß wer sie gebaut hat, zu stellen. Das erste Königreich selbst ist ein grünes, freundliches Land ohne viele gefährliche Tiere, Banditen oder unangenemehrer Besonderheiten als einen Winter voller dichter, auslaugender Regengüsse. Weiter östlich bezeichnet man die friedlich lebenden Bauern und Schafzüchter häufig als "Hinterwäldler" doch viele dort draussen fürchten auch diese eigentlich eher einfachen Menschen. Es heisst in ihrem Volk gebe es "Westlerblut".
Die östliche Grenze ist eine die ganze Länge der Welt tiefe Schlucht von 160 Metern Breite. Niemand der noch lebt hat jemals den Boden gesehen, den Gerüchten nach soll sie gar keinen haben. Die einzige Möglichkeit vom ersten Königreich auf die andere Seite und wieder zurück zu kommen ist über die Hängebrücke die recht exakt in der Nord-Süd-Mitte der Schlucht angebracht ist. Die sogenannte "Glasbrücke" trägt ihre Namen aus eben diesem Grund: sie ist aus der Ferne nicht zu sehen, da sie aus lupenreinem, völlig durchsichtigen Glas besteht. 3 Meter breit und ohne ein Geländer auf der rechten oder linken Seite, jedoch auch kaum Wind- oder Schwingungsempfindlich ist es für viele eine wirkliche Mutprobe den langen Weg über sie auf sich zu nehmen. Ganz zu schweigen davon das es auch äusserst langwierig und müßig ist. Aufgrund dieser Tatsache bereisen auch nicht allzuviele Händler das erste Königreich. Einen Ochsen samt Karren hat noch niemand über die beinahe unsichtbare, bei Regen äusserst glitschige Brücke gebracht.
16.11.06 23:56


Das Land am Nîm

Am Nîm herrscht Krieg. Kein gewöhnlicher Krieg zwischen Nationen, Religionen oder verschiedenen Herrschern. In Nîm herrscht Krieg zwischen Welten.

Das Land selbst, vom Riss mit der Glasbrücke an bis zu den schwarzen Vulkanfeldern weit im Osten besteht beinahe ausschliesslich aus dichtem Wald, alle Siedlungen, alle Festungen und Städte, alle Berge und Türme erheben sich wie einzelne Halme aus dem Meer des Waldes. Flüsse durchziehen, aus der Luft unbemerkt die endlosen Baumwipfel und am Rand selber kann man sich ein Stück weit hinabhängeln indem man sich an den Wurzeln festhält. Die im Süden liegenden Berge sind über und über mit Wald bedeckt und nur wenige, jedoch recht gut befestigte Straßen durchziehen das weite Land, führen zwischen den befestigten Ortschaften hin und her und zeigen das hier Menschen leben. Die Hauptstadt des Landes am Nîm ist die einzige Ausnahme: ein riesiges Labyrinth aus Straßen, Häusern, Mauern und Toren führt immer weiter einen Hügel hinauf auf dessen Spitze ein gewaltiger, weißer, pompöser Palast steht. Eine riesige Arena in der Gladiatoren gegeneinander Antreten dient zur Beschäftigung des Volkes und ein ausgeklügeltes Armeesystem hält das Reich aufrecht. Denn ihm droht Gefahr. Selbst alle 50 Legionen schaffen es seit Jahren nicht mehr als ein Patt zu erzielen. Unzählige Siedlungen sind verloren gegangen, unzählige Schlachten unter den Wipfeln der lichtraubenden Bäume geschlagen worden, doch der Krieg geht weiter.

Die Gegenseite ist ungleich unmenschlicher. Sie lebt tief in den Wäldern, verborgen vor den Augen der Menschen, abseits aller Wege. Zentauren die auf den Lichtungen die Sterne deuten, Minotauren die in dunklen Nadelwäldern ihre blutige Riten vollführen, Satyrn die mit ihren Flötenspielen die unachtsamen von den Wegen abbringen, die siebenköpfigen Hydren, Elfen die mit dem Morgen kommen, Zwerge die unter der Erde hausen, Kobolde die sich im Nebel verstecken und allerlei andere merkwürdige Wesen.

Wie es zu dem Krieg kam wissen nurnoch die wenigsten. Eine alte Geschichte sagt das die Silberlinge (wie die Menschen die anderen tauften) einer Bitte nachgekommen wären ein Dorf voller Ziegenhirten vor den Steuereintreibern des Senats (der die Republik regiert) zu retten, welches dieser mit dem entsenden einer Legion beantwortete. Andere Geschichten sind weitaus düsterer und man erzählt sie sich lediglich im Flüsteron. Der wahre Grund sei im Palast eingekerkert...
22.11.06 01:42





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