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Freiheit. Mehr als nur ein Wort.

Freiheit. Das sagt sich so leicht daher, die Werbeindustrie spielt gerne damit rum und jeder den ihr kennt behauptet irgendwie frei zu sein. Was das jedoch genau ist, das definiert jeder für sich selbst alleine...wenn überhaupt einmal darüber nachgedacht wird. Viele definieren Freiheit als Unabhängigkeit von Dingen, Personen oder Regeln. Auch wird immer wieder von verschiedenen Wegen der Freiheit gesprochen so ist das lossegeln mit einem Segelboot um in die Karibik zu fahren anscheinend ein anderer Weg als das Gefühl eines Knackis auf freigang. Trotzdem definieren es beide unweigerlich als "Freiheit".
Mein Herz müsste mittlerweile Aussehen wie eine Schaltzentrale so viele Skalen, Schalter und Messlatten mit denen ich einzelne Dinge beurteile und einschätze....aber dennoch: Freiheit ist ein Lautstärkepegel an deiner Anlage. Manchen deiner Freunde ist deine Einstellung zu laut, andere drehen lauter da "sie ja gar nichts verstehen würden".
Für mich ist Freiheit genau das zu tun was mir gefällt. Wichtige Zutaten sind Spass, Glück, Freunde dann kommt das kribbeln im Bauch von ganz alleine.

Spass - Spass hat etwas mit dem "gefallen" oder "mögen" zu tun. Wenn man bei etwas keinen Spass hat wird es einen anderen Grund geben warum man diese Sache trotzdem tut. Sind es Regeln & Gesetze, der Zwang der Gesellschaft Geld zu verdienen oder andere Dinge die man nicht selbst bestimmt.

Glück - Glück gehört irgendwie dazu. Erinnert euch an eure Jugend, was für kranke Sachen ihr damals getan habt, Nachts, draussen, als ihr um die Häuser gezogen seid... die besten sind die wo ihr mit Glück entkommen seid oder? Das sind die Dinge von denen ihr bis heute erzählt. Die Dinge in denen ihr Pech hattet und erwischt wurdet werdet ihr nie wieder tun. Weil ihr sie für euch selbst einschränkt.

Freunde - Ich glaube nicht das man es alleine für sich lange aushält. Niemand mit dem man reden und lachen kann, niemand mit dem man sich gemeinsam an witzige Aktionen erinnern kann (Insider sind der Inbegriff dessens). Menschen sind doch irgendwie Herdentiere.

Freiheit....No rules.

1.8.06 22:53


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Der schwammige Pfad Gottes

So nachdem ich jetzt etwas für die "Positive Aufbesserung" des Webblogs und seinen Texten getan habe, komme ich doch mal wieder zum Kern des geplanten Programms zurück: die durchaus kritische Verbreitung meiner Ansichten zu allen möglichen Dingen die die Menscheit auf ihrem langen Weg ins jetzt erfunden hat.

Das Thema von heute: Religion.
Vorweg gesagt sei das ich hierbei keine Ausnahme (ausser die später genau namentlich erwähnten) mache. Egal ob Christentum (welcher Konfession auch immer), Islam, Judentum, Hinduismus oder sektenartiger religionsähnlicher Gebilde wie die Zeugen Jehovas oder die Mormonen.

Erstmal vorweg: ich gehöre keiner dieser "Fraktionen" an und werde "einen Teufel tun" und mich irgendwelchen übergeordneten, unsichtbaren Göttern unterstellen die ich für alles gute & schlechte was mir je passiert ist und je passieren wird verantwortlich machen kann. Ich glaube an Schicksal und Bestimmung aber die Idee von Göttern erscheint mir doch etwas abstrakt.

Auch wenn es vermutlich hart intolerant den Gläubigen gegenüber ist: für mich sieht das alles aus wie ein Haufen Realitätsflüchtlinge die ihr eigenes Leben nicht in den Griff kriegen und daher andere bitten das für sie zu tun. Hier ziehe ich gerne mal den Vergleich zwischen Staaten und Religionen, die sich prinzipiell sehr stark ähneln. In beiden entwickelt man ein Zusammengehörigkeitsgefühl und ein Gefühl das es da draussen Leute gibt die "anders" sind. Das führt in den schlimmsten Fällen zu "religiösen Unruhen" / "Fremdenfeindlichen Ausschreitungen" wie es vornehm in den Medien ausgedrückt wird und bestenfalls zur Gleichgültigkeit/Akzeptanz. Die Regierenden sind die jeweiligen religösen Anführer / Politiker und das "Volk" sind die Gläubigen / Staatsangehörigen.

Ja wir leben in einer modernen Welt in der extremistische Teile einer Religion gegen extremistische Teile eines Staates (ihr wisst alle worauf das jetzt abzielt) Krieg führt und in der Isreal nicht mehr mit Juden zu tun hat als das es die dort vorherrschende Religion ist (ähnlich wie Indien mit Hinduismus oder Griechenland mit griechisch-orthodoxem Christentum). Die "doppelte Staatsbürgerschaft" hier scheint vielen so nicht aufzufallen. Man ist eben beides. Nur tendieren die meisten Menschen eben in die eine oder in die andere Richtung.

Mir ist da vor einiger Zeit mal ein Muster aufgefallen, welches ich euch irgendwie nicht vorenthalten möchte:
Die Kreuzzüge fanden circa 1200-1600 Jahre nach der "Geburt" des Christentums statt. Der Islam wurde 600 Jahre nach dem Christentum "geboren" rechnet mal zurück. Ihr seht: das für uns evtl. "gute" Christentum das die bösen Radikalislamisten da verurteilt, war in dem gleichen Alter wie die jüngere Religion genauso drauf. Da ist ein Muster zu erkennen. Das heißt für mich 1.) Das das eine ganz natürliche Entwicklung ist. Und 2.) Das ALLE Relgionen (mit ein zwei Ausnahmen) sich nicht an das halten was sie predigen. Wieso also sollte ich mich denen anschließen? Wenn ich einem Verein beitrete der Wasser predigt aber Wein trinkt (^^ sry, musste sein) kann ich direkt auch die FDP, die CDU oder eine X-beliebige andere politisch motivierte Vereinigung nehmen.
Glaubwürdig ist das nicht.
Naja diese Welt hat eh ihre eigenen, komplexen und völlig unverständlichen Gesetze. Hope to see no rules....

19.8.06 00:40


Sand zwischen den Zehen

Die Sonne in deinem Herzen geht auf. Barfüssiges Tanzen auf Gras. Um dich herum Leute mit Glück im Herzen und einem Lächeln auf dem Gesicht. Der Alltag ist vergessen und der treibende Sound lässt dir die Gänsehaut den Rücken herunter und kurz danach wieder herauffahren. Wo du nur hinschaust sind Menschen die du noch nie gesehen hast und die du trotzdem als Freunde ansiehst. Niemand hier hat etwas anderes im Sinn als du, über jedes neue Sample, jede neue Scheibe, jeden neuen Sound ist man hier "really amused" wie der Brite sagen würde. Unbekannte Freunde die herzlich über deine Worte lachen, jeder ist willkommen, jeder gehört dazu, Hauptsache das er mit dem vollen Herzen dabei ist. Regen ist kein störendes Übel sondern mehr eine kurze Abkühlung der brodelnden Masse. Raserei ist das Wort des Augenblicks. Es geht nach vorne, es geht nach innen, kein zurück mehr die Flut der Emotionen reisst dich mit. Keine Masken, keine falschen Gefühle. Wer mit dir tanzt ist ehrlich. Hier....wo die Welt noch heile ist.

20.8.06 17:53


Six million ways to lie

Jetzt ist es soweit. Ich schneide das ultimative Thema, das Thema über das ich Stunden, mittlerweile vielleicht sogar Tage mit x Menschen diskutiert und darüber philosophiert habe. Ich habe da meine ganz spezielle Ansicht und die zu begreifen ist für viele schon recht schwer....aber ich versuche es einfach einmal.

Es geht hier nur um Music, trotzdem geht es in diesem Bereich um essentielle Dinge. Zum ersten sei gesagt das sich für mich Musiker genau in zwei Gruppen aufteilen. Diejenigen die "Kunst" produzieren und diejenigen die "Commerz" produzieren. Klargestellt sei als allererstes das es niemanden gibt der beides macht, ganz allein aus der Natur der Sache und der Grundintention der Menschen heraus. Eigentlich sollte es ganz einfach sein aber ich auf meinem Kreuzzug durch die Köpfe der Menschen immer wieder auf erheblichen Widerstand gestossen daher formuliere ich es nun etwas genauer.

Es gibt 2 Gründe wieso Musiker überhaupt Music machen. Ganz genau 2. Der erste ist das sie sich ausdrücken wollen, sie wollen so vielen Leuten wie möglich zeigen wie sie denken, fühlen oder der ausschlagebende Faktor für Emotionen und Gefühle sein (Music ist meiner Meinung nach nichts anderes als in Tönen bzw. Worten beschriebene Gefühle...jeglicher Art). Er will sich oder etwas ausdrücken. Er freut sich natürlich wenn viele Leute ihm zuhören aber das spielt maximal eine tertiäre Rolle, primär ist wichtig das das was er macht sich für ihn richtig anfühlt.
Der zweite Grund ist ein ganz anderer: Geld. Jemand sieht das ein Künstler (Commerz-Acts sind grundsätzlich sehr gute Manager aber wirklich miserable Künstler) mit seiner Music Erfolg hat. Er beschliesst ebenfalls in diese Richtung zu produzieren. Mittels TV-Werbeverträgen, Marketing etc. bringt er sich ins Licht der Öffentlichkeit und präsentiert seine Werke. Er verdient sich eine goldene Nase und bleibt exakt so lange bei seinem "Stil" wie er damit eine gute Menge Geld verdienen kann. Dann hört man nie wieder von ihm. Nichts für die Ewigkeit, nur Einheitsbrei. Keine Kreativität aber ein erstaunlich guter Geschäftssinn.

Zielgruppen der Leute die für den einen oder anderen Weg bestimmt sind (entscheiden kann man sich da nicht, entweder man ist es oder man wird es nie sein) sind ebenfalls gänzlich andere. Der Künstler bspw. will Leute erreichen bei denen seine Music etwas berührt, die ihn verstehen und die seine Music verstehen (eigtl. suchen ja alle Menschen nur irgendjemanden der sie versteht :-) )
Die Zielgruppe der Commerz-Acts ist ebenfalls schnell bestimmt: da die Music nicht tief geht muss sie oberflächlich sein und in Music nicht viel mehr sehen als nette Geräusche die sich neben dem trinken hören lassen oder zu denen man betrunken ganz gut gröhlen kann. Music ist ihnen nicht wichtig genug sich dermassen intensiv damit zu beschäftigen mehrere Schichten Commerz-Music zu durchgraben um auf "Undergroundige" (auch wenn man mit diesem Wort sehr vorsichtig sein sollte) Music zu stossen. Sie kaufen das was sie zufällig mal im Radio gehört haben und ganz gut fanden oder was die Fernsehwerbung ihnen als "Neusten Durchbruch der Music" verkaufen will.

Wer sich jetzt angegriffen fühlt möge sich doch diesen groben Vergleich mit der Kunst (Malen/Skizzieren/Zeichnen wie auch immer) anschauen: Manche sehen ein hübsches Bild, andere sehen einen grauenhaften Zeichenstil auf miserablem Papier mit ätzenden Farbkombinationen und furchtbaren Rändern. Manche sehe ein neues van Gogh Bild und würden Millionen dafür ausgeben, andere sehe ein verdreht gezeichnetes, eigtl. doch irgendwie hässlich aussehendes Bild. Wie man diese Dinge sieht steigt expotentiell mit der Zeit die man in dieses Thema investiert /die Ahnung die man davon hat.

Ganz genauso geht es mir mit Music nur das meine Künstler sich eben mit Tönen und nicht mit Zeichnungen ausdrücken und eben damit ihre "Anhänger" begeistern. Der Punkt wieso ich nur immer so häufig mit diesem Thema angeeckt bin ist der das ich ja nach Ansicht vieler meiner Freunde eben "Techno" höre. Für sie ist Techno eben alles was schnell ist, viele Beats hat, sich dauernd wiederholt und auf die Dauer Kopfschmerzen macht. Sie Verallgemeinern den mir bis auf den Tod verhassten "Chartcore" den Commerz-Acts den Medien zum Fraß vorgeworfen haben und in dem kein Stück echte Kunst steckt und den Track den ich vor drei Stunden bei Sonnenaufgang live als einer von 100 Menschen als allererstes auf diesem Planeten gehört habe und der so frisch gepresst ist das das Weissmuster noch abfärbt. Ich reagiere darauf meist sehr heftig mit einer Diskussion über Kunst und Commerz, einfach weil es für mich da Unterschiede gibt wie Tag und Nacht. Ich habe keine Ahnung von Bildern. Aber ich schmeisse nicht alle Bilder der Welt in einen Topf und sammele sie unter dem Oberbegriff "Gezeichne". Ich habe seit gut 4 Jahren keine Charts mehr gesehen und bin mittlerweile so weit das ich ehrlich keine Ahnung habe was in der Commerz-Szene wie ich sie gerne nenne so los ist. Dort ist mir alles zu oberflächlich. Locations die Chartcore spielen (Großraumdiscotheken, Discotheken allgemein) bieten mir nichts. Ich kann weder die Leute dort leiden noch gibt es dort eine Intensität oder das Gefühl von Echtheit, ein Lied klingt wie das nächste (je nachdem was gerade "In" ist) und niemand kann mir ernsthaft erzählen das er dort wegen der Music hingeht. Man geht dort hin um zu baggern und um zu saufen. Die Music ist Nebensache. In den Kreisen in denen ich mich jedoch bewege ist das eben völlig anders...die Leute sind mit vollem Herzen dabei und feiern jede betrunkene Horde Mallorcaner an die Wand...mit einem Viertel der Leute, die Wände wackeln und man kriegt taube Arme weil die Hände zu lange in der Luft sind, es ist einfach ein ganz anderes Niveau. Man weiß sich von Leuten umgeben die die Music und damit möglicherweise auch einen selbst verstehen....und mit denen man gerne zu tun hat.

Der springende Punkte ist einfach das ich nicht so unendlich viel Zeit in diese Richtung investiere, mir Urteile, Meinungen oder Ansichten bilde und mir ernsthaft Gedanken zu der Aussage der Music mache um dann von jemandem der sich nicht für 5 Pfennig damit beschäftigt hat in einen Topf mit allen Opfern der TV-Werbung geworfen zu werden.

Achja: meine Meinung ist gemässigt! Wer mal die Hardcorevariante der Commerz vs. Kunst Diskussion hören möchte sollte mal unter Google nach Freetechnivals oder Freetechno schauen....

No rules this days...


27.8.06 21:43





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