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Evolution des Feierns - Wo ist das Limit?

Nach dem Feiern kann ich häufig viel besser Nachdenken. Kommt vermutlich von der Ruhe. Genau zur selben Zeit hab ich noch die Bilder vom eben erlebten im Kopf. Nicht verwunderlich das da also häufig romantisierte Formen des spirituellen Feierns herauskommen, jedoch sind die Partys auf denen ich mich bewege visuelle Reizüberflutungen der besonderen Art. Mit den Augen kann man nur das rein oberflächliche sehen, mit dem Herzen fühlt man die Emotionen die in der Luft liegen und die Psyche begreift was die Music aussagt. Die Tiefe, das Gefühl sich von der Music treiben zu lassen und die Atmosphäre ist spätestens nach dem duschen danach nur noch als dumpfes Echo in deinen Erinnerungen übrig. Die Oberflächlichkeiten jedoch, die du vorher kaum wahrgenommen hast bleiben länger in deinem Schädel. Klar, Menschen sind Augentiere und vieles was die Reizüberflutung in den Hintergrund gedrängt hat kann im Nachhinein aufgearbeitet werden und so kommen die Bilder die mich im Nachhinein schmunzeln lassen und erst das Gesamtbild vervollständigen. Extreme die erst im Nachhinein klar machen wo man war: Dort wo sich jeder Mensch im Grunde seines Herzens hinträumt. Alles ist erlaubt wenn niemand anderes verletzt wird (gebrochene Herzen einmal ausgenommen, das lässt sich selbst in Freiheit nicht vermeiden.) Lachende Gesichter, Akzeptanz und Toleranz, eine Gesellschaft die miteinander, voneinander lebt und nicht gegeneinander wie der Alltag dort draussen. Niemanden der dort einen Wettkampf mit dir führt, die Möglichkeit jede Art von Gefühlen zu zeigen ohne dafür Spott oder Unverständniss zu ernten. Wildfremde Menschen die mit dir lachen und weinen. Wildfremde Menschen die dich nicht komisch ansehen wenn du dich vor Erschöpfung bei ihnen anlehnst. Unter Wasser stehende Toiletten und offen neben dem Waschbecken liegende Kokslines, der User sieht dich kurz abschätzend an und senkt den Blick bei gespührter Gleichgültigkeit. Jeder wie er will. No rules.

5.6.06 17:07


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Ecstatic Love

Krass oder? Liebe ist das einzige Gefühl mit dem man sich selbst wohl wissentlich in den Abrgund schießen kann...und trotzdem ordnen wir es ganz deutlich den positiven Gefühlen zu. In beinahe jedem Film taucht es irgendwo auf und auch dort (außer vielleicht den skandinavischen B-Movies die allgemein sehr trostlos wirken) spielt es grundsätzlich eine positive Energie welche den Helden/die Heldin beflügelt und für irgendetwas der ausschlaggebende Punkt ist um die Story doch noch irgendwie zum guten zu wenden.

Wenn man jetzt aber das Wort "Liebe" einmal auseinandernimmt bleibt man im Endeffekt nur an einer Intensivierung, einer Steigerungsform "normaler" Gefühle hängen. Man ist nicht mehr Neugierig sondern Eifersüchtig man ist nicht mehr allein sondern die ganze Welt hat einen verlassen, man ist nicht mehr über die Anwesenheit einer Person erfreut sondern man ist glücklich.
Klar das Schmetterlinge im Bauch als was schönste und eine derbe Absage von einem geliebten Menschen als das schlimmste wahrgenommen werden kann was schnell in allgemeine Glückseeligkeit/Trübseeligkeit umschlägt. Ich finde es beängstigend wie stark man von den Empfindungen und Emotionen andere Menschen abhängig ist. Niemand kann sich davon freisprechen. Wir sind anscheinend für eine Gesellschaft geboren die für viele junge Menschen sehr konservativ wirkt: Eine bleibende Partnerschaft. Das der häufige Partnerwechsel die enorm steigende Scheidungsrate etc. in direktem Zusammenhang mit dem Verfall unserer Gesellschaft zu tun hat hat anscheinend doch etwas mit unserer Psyche und den tief in uns verwurzelten Werten zu tun... No rulez...

8.6.06 23:23


Poesie vs. Fernsehen

Vielleicht habt ihr in irgendeinem Forum bereits einmal meine Userbar "Poesie vs. Fernsehen" und euch gefragt was für eine Idee sich damit schon wieder verbindet. Ich erklärs euch gerne.
Als ich letztens wieder ein wenig meiner kreativen Ader gefröhnt habe war es bereits dunkel draußen und ich starrte nachdenklich auf meinen Bildschirm. Ein weißes Word-Dokument. Ich zerbrach mir den Kopf und kam mit dem Schreiben nicht einmal bis zum Ende des ersten Satzes...im Hintergrund lief der Fernseher. Ich sah nicht hin und der Ton war auch ausgschaltet (!!!) aber irgendwie schaffte ich es nicht mich zu konzentrieren. Beinahe schon etwas gefrustet machte ich den Fernseher aus und wollte auch gerade den Rechner dem selben Schicksal opfern als mir doch noch eine....zwei...drei wahnsinnig interessante Ideen direkt nacheinander kamen. Die nächsten zwei Stunden hämmerte ich wie wild meine Ideenin das ehemals beinahe leere Word-Dokument. Erst als ich fertig war wurde mir klar das dieser Kreativitätsschub erst nach ausschalten des Fernsehers einsetzte. Und ich wusste was hier falsch läuft.

Gerichtssendungen mit den drittklassigsten Schauspielern die man je gesehen hat, Klingeltonwerbung knapp unterhalb des 0190-Niveaus, Zeichentrickserien die ersten shice gezeichnet sind und zweitens all ihre Witze aus unterschiedlichen Rülps- und Furzlauten ziehen (nein, keine Slapstick sondern einfach nur schlichtweg DUMM), Deutschland sucht den Superstar, Big Brother, Musiksender ohne Musik. Bild-Zeitung. Muß ich mehr sagen? Die ursprünglich zur Information und Nachrichtenverbeitung gedachten Medien dieser Welt treiben uns in die Verdummung. Wenn man regelmäßig im Internet unterwegs ist und Kontakt zu jüngeren Menschen, die evtl. leichter von solchen Dingen zu beeinflußen sind hat, wird einem das ganze Ausmaß dieser Misere klar. Anstatt ordentlich reden, schreiben oder sich auch nur unterhalten zu können geht es nurnoch bergab. Es ist mir sogar schon öfters (!!!) passiert das ich Leuten im Netz begegnet bin die derart viele Rechtschreibfehler in ihren Messages hatten das ich sie, obwohl wir die gleiche Sprache sprechen sollten schlichtweg nicht verstanden habe.
Bei mir ist es mittlerweile soweit gekommen das ich das Fernsehen zutiefst verachte, lediglich Dokumentationen sehe ich mir (auch öfters einmal) an, ein, zwei Sendungen aus meiner Kindheit sind evtl. noch drin, allem neuen stehe ich dermaßen kritisch gegenüber das ich es häufig von vornerein als hirnverbrannt beurteile. Das schlimme daran ist jedoch weniger meine Intoleranz als das ich, wenn ich diese Sendung auf die viele so sehr schwören einmal sehe, ich meien Meinung genau bestätigt sehe. Der Bildzeitung glaube ich mittlerweile kein einziges Wort mehr und wenn es mit Zeitungen und Zeitschriften so einen Lauf nimmt wie mit dem Fernsehen wird Bild da nicht die einzige Zeitung bleiben.
Die Leute die wirklich noch etwas im Kopf haben haben diese Landschaft bereits längst hinter sich gelassen und suchen ihre Realität an einem anderen, bessern Ort.

Poesie vs. Fernsehen das ist Hoffnung gegen Realität und die Hoffnung hat keine Regeln...hope has no rules...

14.6.06 18:35


Stahl & Beton mit einer Menge Glück dazwischen.

How do you feel? Größenwahn. Ist es draussen schon hell? Ecstasy. Ultimativ. Danke. Wärme. Herzschlag. Music in deinem Kopf. Design. Weltenklang. Freiheit. Agonie. Allein sein. Lachende Gesichter. Bewegungsdrang. Akzeptanz. Konstante und Variable. Glanz. Bewußtsein. Aufgestelle Nackenhaare. Love, peace, unity. Bis zu Erschöpfung. Geht es dir gut? Freude. Freunde. Spass. Orientierungslosigkeit. Freiheit. Zittern voller Anspannung. Mach die Augen auf. Psycho. Gib mir deine Hand. Talk with Strangers. Populär. Emotionen. Entspannung. Vorurteile zurücklassen. Offenheit. Zusammengehörigkeit. Ohne Worte. Lachen. Glücktstränen. Peak Time Player. Teil des ganzen. Stil. Kontakt. Enjoy the silence. Sünde. underground. Water over you. Rauschen. Tropfen von der Decke. Hitze der Menge. Schweiß. Bedeutungslosigkeit des Alltags. Wer du bist ist wer du sein willst. Heute schon gelacht? Träumen. Gefühle. Spannung in der Luft. High Voltage. Energie. Puls der Emotionen. Pillowtalk. Endless Loop. Spiegel der Seele. Geschwindigkeit. Tiefe. Gedanken. Vorfreude. Der große Augenblick. Blickkontakt. Losgelöst. Vergessen. Ungefilterte Freude. Überraschung. Hoffnung. Gedankenlosigkeit. Erinnerungen. Licht. Liebe. Strukturiertes Chaos. Faszination. Begeisterung. Internationalität. Toleranz. Klang. Helfen. Aufeinander zugehen. Gefühlslosigkeit. Taubheit. Zerbrochenes Glas. Enge. Atem auf deiner Haut. Darf ich bitte einmal vorbei? Wie spät ist es? Durst. Wünsche. Endlich am ziel. Sinn des Lebens - Wenn man dort ist denkt man nicht daran. Murphys Law. Abruptes Ende. Back to the Tagesgeschäft. Leben zweier Welten. Vor der Mayday ist nach der Mayday. Wo bin ich? Partyvolk. Romantik. Poesie ohne Worte. Gerüchte. Blitzlichtgewitter. Nebel vor den Augen. Famous. Gewohnheit. Erklärungsnotstand. Unvergleichbar. Kunst statt Commerz. Spirit. Zügellos. Für eine Nacht leben. Erwartungsvoll. Frustabbau. In die Freiheit tanzen. Sich selbst finden. Alte Bekannte wiedersehen. Transparenz. Echos. Mehr als eine Party. Gleichheit. Dynamik. Fortschritt. Tanzen...

16.6.06 19:41


Vergessen in Flaschen

Erstmal vielen Dank für die/das enorm (für mich eher unerwartet hohe) Beteiligung/Interesse. Der Blog ist jetzt circa eine Woche bekannt und hatte bereits 1000 Visits ;-) Danke euch allen. Auch vor neuen Themenvorschlägen kann ich mich kaum retten, früher oder später kommen die aber alle dran. Heute ist Alkohol an der Reihe.

Ja wer kennt es nicht: Samstag/Sonntag morgens beim aufwachen...dieses dumpfe Pochen im Kopf und diesen trockenen, nach Wasser schreienden Geschmack in der Kehle. Wer rühmt sich nicht im Kreise seiner Freunde "Auf der und der Party soundsoviel getrunken" zu haben. Ganz typisch wer hat den längsten bzw. hier wer trinkt am meisten (komischerweise sind die, sich sonst häufig zurückhaltenden Mädels hier ebenfalls mit dabei). Partys werden nichtanwesenden Personen häufig nurnoch beschrieben in dem kurz zusammengefasst wird wer wieviel getrunken hat und wer am besoffensten von allen war.
Traurig.
Jeder kennt nämlich auch (und wenn es um eine Ecke ist) jemanden der sich mal eine Alkoholvergiftung zugezogen hat oder wegen einem Verkehrsunfall mit Alkohol im Spiel irgendwelche Schäden davongetragen zu haben. Wenn man im Internet nach "Alkohol" googelt sind die ersten 200 Einträge allesamt Seiten die vor Alkohol warnen oder die Alkoholikern helfen sollen mit dem Leben klar zu kommen. Keine Guinessbuch-der-Rekorde-Poserei wer auf dem Oktoberfest letztes Jahr am meisten getrunken habe oder wer die lustigsten Sachen getan hat während er betrunken war.

Wir haben also offensichtlich eine positive Einstellung zum Alkohol, auch wenn er offensichtlich und logisch betrachtet eher negativ zu bewerten ist. Jetzt die eigentliche Frage: Warum?
Warum geben wir uns in regelmäßigen Abständen immer wieder die Kante? Warum werden allen Dinge die man unter Alkohol tut am nächsten morgen nur belächelt oder als egal abgetan?

Meine Antwort: Weil man sich unter Alkohol gehen lässt wie man es sonst nicht tun würde. Viele Leute würden unter normalen Umständen niemals Dinge tun die sie unter Alkoholeinfluß einfach so machen. Alkohol enthemmt. Eigentlich würden wir gerne diese Dinge tun die wir unter Alkohol eben nunmal tun, aber man traut sich nicht. Vielleicht weil man streng erzogen wurde, weil man Angst hat oder weil man eben einfach nur ein stilles Mädchen ist. Wer sich also nicht richtig gehen lassen kann, nimmt Alkohol (oder auch andere Drogen) um eben dies zu tun. Viele Leute können gar nicht mehr ohne Alkohol feiern, empfinden das fehlen des enthemmenden Mittels als "Langweilig" oder sie sind die "Arme Sau" die die anderen zurückfahren muß und die daher "leider" kein Alkohol konsumieren darf.
Traurig.
Das die Gesellschaft derart drogenabhängig geworden ist.
Unterschiede zwischen Kokain, XTC und Alkohol lassen sich auch prinzipiell nur durch die Art des zu sich nehmens, deren Legalitätsstatus und minimal durch die genauen Wirkungsweisen unterscheiden. ein Teil wir kriminalisiert, der andere sponsort die Fußball-WM. Nein liebe Freunde....alles oder gar nichts.

No rules.

20.6.06 14:15


Gimme something to spast over!

Sorry vorneweg für die Anti-grammatische Überschrift ;-)

Ich habe ein Problem. Ein elementares Problem.

Ich erklärs euch mal: Gestern waren wir wieder on tour, Standartabend, nix großes im Club gebucht aber wegen der WM-Spiele trotzdem Proppenvoll. War gegen halb eins da also völlig normale Einschlagszeit...wir sind aber um halb fünf schon wieder gefahren. Nach 4 Stunden! Und zwar weil wir total erschöpft waren...nicht weil es schlecht war und nicht weil wir keinen Bock mehr hatten. Wir waren einfach richtig fertig. Das hat uns schon etwas Angst gemacht und wir haben auf der Rückfahrt ein wenig philosophiert und nachgedacht woran es liegen könnte. Dazu gibt es eine ganz simple Erklärung: Der Spirit den wir mal unser eigen nannten verliert sich im Nichts.
Ich merk es schon länger das ich gar nicht mehr so glühend auf Diskussionen ala Kunst vs. Commerz einsteige und auch der Kick des "neuen" fehlt. Sicher gibt es immer wieder Momente die man nicht missen will aber man ist eingesessen, man weiß wie es läuft.
Wenn man mal weiter darüber nachdenkt gibt es in seinem Leben immer wieder so welche Phasen..ein Kumpel von mir nannte es "abspasten" und ich finds eigentlich ziemlich treffend. Diese Phasen in denen eine bestimmte sache alle Energien auf sich zieht, in der man sich in der Freizeit beinahe nurnoch damit beschäftigt und all seine Freunde das gleiche tun. Wenn ich mal so zurückdenke waren das bei mir irgendwie Warhammer, Rollenspiele, Spacepioneers und elektronische Music eben. Bei allem bin ich noch mehr oder weniger dabei und habs nicht aufgegeben aber die Faszination ist weg. Jetzt mein Hilferuf an euch:

Gimme something NEW to spast over...ich brauche Vorschläge für irgendwas was mich richtig wegsaugt, ohne gehe ich ein. Haut mich einfach irgendwie an, ich mach ne Liste....die kommt denn auch ins Blog :-)

Danke euch allen ^^

25.6.06 18:50





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